Neue Tischgarnituren aus Eichenholz beim Waldhaus Wandersmann

Das Waldhaus Wandersmann in Kölliken ist ein beliebter Treffpunkt für Wandernde, Familien und Vereine. Die Anlage wird heute vom Verein BoA betreut und bietet mitten im Wald einen Ort der Erholung und Begegnung.

Im Juni 2026 durfte der Forstbetrieb Kölliken-Safenwil einen Beitrag zur Aufwertung des Aussenbereichs leisten. In unserer Werkstatt entstanden neue, massive Tischgarnituren aus Eichenholz, die speziell für den Einsatz beim Waldhaus gefertigt wurden.

Besonders erfreulich ist die Herkunft des Holzes: Das verwendete Eichenrundholz stammt vollständig aus unserem eigenen Forstrevier. Dadurch konnten die Transportwege kurzgehalten und ein wertvoller regionaler Rohstoff direkt vor Ort verarbeitet werden. Das Resultat: robuste und langlebige Tisch- und Sitzgelegenheiten, die sich harmonisch in die natürliche Umgebung einfügen.

Solche Tischgarnituren sind nur ein Beispiel für die Möglichkeiten der Holzverarbeitung im Forstbetrieb Kölliken-Safenwil. Gerne fertigen wir auf Anfrage auch individuelle Spezialanfertigungen aus Holz aus unserem eigenen Forstrevier an. So bleibt die Wertschöpfung in der Region – vom Baum im Wald über die Verarbeitung im Forstbetrieb bis hin zum fertigen Produkt.

Weitere Informationen zum Waldhaus Wandersmann finden Sie unter www.boa-online.ch/wandersmann.

Der Waschbär – niedlich, aber mit Folgen

Der süsse, wuschelige Besucher mit den dunklen Augenringen sorgt zunehmend für Aufsehen: Der Waschbär (Procyon lotor) ist in Siedlungsnähe häufiger geworden und hinterlässt verwüstete Biotonnen, angenagte Dächer und überraschende nächtliche Spuren im Garten. Viele Menschen finden ihn zwar charmant, doch er zerstört Nistplätze einheimischer Vögel, räumt ganze Biotope leer und kann Parasiten sowie Krankheiten übertragen. Allein in diesem Jahr wurden Sichtungen in Kölliken, Oberentfelden und Gretzenbach gemeldet.

Der Waschbär – ein Neozoon

Der Waschbär ist ein Neozoon — also eine Tierart, die ursprünglich nicht in Europa heimisch ist und sich hier durch menschliche Einflüsse etabliert hat. Ursprünglich stammt er aus Nordamerika. Im 20. Jahrhundert gelangte er über Pelzzuchten, entkommene Tiere und gezielte Freilassungen nach Europa.

Von dort aus haben sich Populationen entlang von Flussläufen, Waldrändern und städtischen Gebieten ausgebreitet — ein Weg, der den Allesfresser mit seinen geschickten Vorderpfoten und dem buschigen Ringelschwanz auch in verschiedene Regionen der Schweiz brachte. Natürliche Feinde hat er bei uns kaum zu fürchten.

In dem untenstehenden Video sieht man, wie ein Waschbär am 20. Mai 2026 in Kölliken durch einen Garten spaziert:

Was kann man als Privatperson tun?

Sichtungen sollen der ansässigen Jagdgesellschaft oder der kantonalen Jagd- und Fischereiverwaltung (jagd_fischerei@ag.ch) gemeldet werden. Dies hilft, die Ausbreitung und mögliche Fortpflanzungsgebiete besser zu überwachen.

Nicht füttern

Waschbären dürfen nicht, weder absichtlich noch unabsichtlich, gefüttert werden. Dazu gehören auch offenes Hunde- oder Katzenfutter sowie Essensreste auf dem Kompost. Fütterung macht die Tiere zutraulich und fördert ihre Ansiedlung.

Mülltonnen sollten verschlossen und Abfallsäcke erst kurz vor der Abholung bereitgestellt werden. Offene Abfallsäcke und herumliegende Essensreste sollten generell vermieden werden — auch unabhängig von der Anwesenheit von Waschbären.

Abstand halten

Falls Sie einem Waschbären begegnen, halten Sie sicheren Abstand. Insbesondere gegenüber Hunden können sich Waschbären sehr aggressiv verhalten.

SRF berichtete kürzlich über die Ausbreitung, Sichtungsmeldungen und die Diskussion über mögliche Handlungsoptionen für Gemeinden und Wildtierbehörden.

https://www.srf.ch/play/tv/rundschau/video/waschbaeren-plage-wenn-der-rowdy-durch-die-katzentuer-kommt?urn=urn:srf:video:1a9ed0bd-221a-4808-a912-0f21ce048755